Klangbrunnen

Wirkung von Klängen

Die Welt ist Klang._DSC6731
Klang ist Schwingung.
Schwingung ist Energie.
Energie ist Leben.
Leben ist Bewusstsein.
Bewusstsein ist Liebe.
Die Liebe ist der Ursprung allen Seins.

Walter Häfner

Klänge wirken auf unterschiedlicher Ebene.

Sie sind sowohl über den Hörsinn als auch über den Tastsinn wahrnehmbar.

Die Klanginstrumente, die für Klangmassagen eingesetzt werden, sind sogenannte Obertoninstrumente. Sie haben einen Grundton, auf dem sich die natürliche Obertonreihe aufbaut. Zu hören sind äußerst beruhigende, sphärische Klänge, die zum Lauschen einladen, sehr schnell die Gedanken und den Geist beruhigen und zur Entspannung führen.

Zudem sind die Vibrationen der Instrumente unmittelbar im Körper spürbar.

Da der Körper zu ca. 70-80% aus Wasser besteht, breiten sich die feinen Schwingungen im Körper wellenförmig aus und unsere Zellen erfahren so eine sanfte Massage.

Die Klänge nehmen nachweislich Einfluss auf das autonome Nervensystem, auf Herzschlag, Atmung, Muskeltonus, Blutdruck und Verdauung.

Die Gehirnwellen verlangsamen sich und wir gelangen in die Tiefenentspannung. Somit können die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Diesen Zustand erreichen auch Menschen, denen es sonst nicht gelingt zu entspannen, sehr leicht durch die Klangwirkung.

Jede Zelle in unserem Körper ist in Schwingung und hat ihre eigene Frequenz. Bei Blockaden gerät diese aus ihrer Ordnung. Klänge geben Impulse an die Zellen, wieder in ihre ursprüngliche harmonische Schwingung zurückzukehren.

„Man kann über Klang alles Mögliche lesen und denken. Doch erst durch die praktische Erfahrung des Gelesenen wird das Ganze für einen selbst wahr.“
Jonathan Goldman

Einsatzmöglichkeiten des Klangs

Klanganwendungen können als „Kurzurlaub“ zur Tiefenentspannung und Regeneration im Alltag, zur Unterstützung bei Veränderungsprozessen im Leben oder therapiebegleitend bei Beschwerden/Erkrankungen eingesetzt werden.

Der Zustand der Tiefenentspannung mit gleichzeitigem Wirken der Klangschwingungen im Körper gibt die Chance, Selbstheilungskräfte zu aktivieren und sich wieder neu zu ordnen. Dieser Effekt kann jeden Heilungsprozess nur unterstützen.

Vertrauen Sie Ihrem Gefühl. Wenn Sie sich angezogen fühlen, dann könnte das Medium Klang genau das Passende für Sie sein. Es gibt keine allgemein gültigen Regeln. Allein entscheidend ist, ob Sie sich mit den Klängen wohlfühlen und Vertrauen zum Behandler haben.

Einige Einsatzgebiete möchte ich kurz nennen:

  • Schlafstörungen
  • Bluthochdruck
  • Tinnitus
  • Schmerzen
  • Ängste und Unsicherheiten
  • Verspannungen und Blockaden
  • Konzentrationsstörungen
  • Schwangerschaft (lesen Sie dazu bitte Weiteres im Anschluss)

Klang in der Schwangerschaft

Als Mutter einer mittlerweile erwachsenen Tochter hatte ich in meiner Schwangerschaft damals leider nicht die Möglichkeit, Klangmassagen zu genießen. Ich freue mich aber sehr, Ihnen diese klangliche Begleitung anbieten zu können.

Die Klangmassage in der Schwangerschaft ist ein wunderbarer Weg, Entspannung für Mutter und Ungeborenes zu erreichen.

Klänge vermitteln Ruhe und Geborgenheit. Sie helfen der Schwangeren, aufmerksam und achtsam bei sich selbst anzukommen, in sich hineinzuspüren. Es wird ein guter Kontakt der Mutter zu sich selbst gefördert, was wiederum die Voraussetzung für einen guten Kontakt zum Kind ist.

Ein-Klang“ zwischen Mutter und Kind werden gefördert.

Eine gute Bindung zwischen Mutter und Kind legt den Grundstein für eine gesunde Entwicklung und beeinflusst alle weiteren Beziehungen, die das Kind im Leben eingeht.

Im Klangfluss können Ängste abgebaut, das Vertrauen in den Körper und in das bevorstehende Geburtsereignis gefördert werden.
Das Urvertrauen wird gestärkt.

Klangmassagen führe ich ab dem 4. Schwangerschaftsmonat durch.

Ich bitte Sie mit dem Arzt Rücksprache zu halten, ob aus seiner Sicht einer Klangmassage auch nichts im Wege steht.

Selbstverständlich gehe ich bei einer Schwangerschaft ganz besonders sensibel auf Ihre Wünsche ein.
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass bei der Klanganwendung für Schwangere keine Schale auf dem Bauch steht, nur auf Beinen und Herzgegend.

Über mich

Geboren im Jahr 1968 hatte ich schon als ganz kleines Kind großen Spaß und
Interesse an den Musikinstrumenten meiner zwei älteren Brüder und konnte
es kaum erwarten, mit 5 Jahren endlich Blöckflöte lernen zu dürfen.

Probe für die KlangnachtEs folgten weitere Instrumente, wie Klavier,
Geige, Orgel, Gitarre, die ich noch heute mehr
oder weniger intensiv spiele.

Auch das Singen machte mir große Freude und ist bis heute ein wichtiger Teil in meinem Leben.

Als es an die Berufswahl ging, zog es mich in den therapeutischen Bereich. Ich absolvierte die Logopädenausbildung und arbeitete viele Jahre in meinem Beruf. Mein Hauptinteresse galt hier immer der Stimmtherapie. In den Bereichen Stimme, Atmung und Körperwahrnehmung habe ich durch regelmäßige
Fortbildungen mein Wissen stetig erweitert.

Vor mehreren Jahren fühlte ich mich ausgelaugt und energielos. Dies führte zu einem
Umbruch und damit verbundener beruflicher Neuorientierung. Mein Wunsch war es,
einen Weg zu finden, den Menschen in der Tiefe zu ordnen, zu berühren, ihm zu helfen,
sich selbst zu erkennen.

2012 erhielt ich zum ersten Mal eine Klangmassage, ausschließlich mit Klangschalen durchgeführt. Dieses Erlebnis hat mich sehr beeindruckt und den Wunsch erweckt,
mit diesen für mich neuen Klängen zu arbeiten.

Auf der Suche nach einem Ausbilder bin ich zunächst auf Walter Häfner in Bischofsgrün gestoßen. Die von ihm entwickelte Form der Klanganwendung hat mich zutiefst berührt und fasziniert. So habe ich Ende 2012 die Ausbildung zur Klangtherapeutin bei ihm begonnen.

Um die Klänge noch individueller bei den Menschen einsetzen zu können, befinde ich mich momentan in Ausbildung zur Gesundheitspraktikerin „Weg des Klangs“ an der TAO Touch Akademie in Bayreuth.

Meine Klangarbeit bildet die Brücke zwischen meiner Liebe zum Musizieren und meinem Wunsch, Menschen auf ihrem Lebensweg zu unterstützen und zu begleiten.
Meine langjährigen Erfahrungen als Logopädin fließen mit in die Arbeit ein.

Klangschalen

Klangschalen bestehen hauptsächlich aus Kupfer und Zinn (Bronze) und werden in traditioneller Fertigung getrieben, dh. in schweißtreibender Handarbeit aus einem Metallrohling in Form gehämmert.
Heutzutage gibt es neben dieser Herstellungsart auch maschinell gefertigte, gegossene Klangschalen.

Die Schalen, die ich für meine Klanganwendungen einsetze, sind getrieben. Jede Klangschale ist ein Unikat mit ihrem ganz eigenen Klangspektrum.

Wird eine Klangschale auf den Körper gestellt und gespielt, breiten sich die Schwingungen über das Körperwasser tief im Körper aus. Die Zellen erhalten Impulse, gleich einer sanften Massage. Blockaden können gelöst werden.

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Im folgenden Klangbeispiel hören Sie die neun Klangschalen, die bei einer Basisklanganwendung gespielt werden.

 

Die Klangliege

 

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Die Klangliege, auch Liegemonochord genannt, besteht aus einem großen Klangkörper aus Holz, auf dessen Oberseite der Klient auf einer bequemen Unterlage liegt.
Beim Spielen der auf der Unterseite der Klangliege gespannten Saiten wird eine intensive, unmittelbar spürbare Vibration erzeugt. Der gesamte Körper des Menschen wird in Schwingung gebracht. Die Zellen erfahren dadurch eine sanfte Massage, Schlacken können gelöst und abtransportiert werden, die Muskulatur wird durch die Vibrationen gelockert.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der Klang der Klangliege wirkt äußerst beruhigend und kann ein Gefühl des Getragenwerdens, des Schwebens und der Geborgenheit vermitteln. Gedanken werden davongetragen und können losgelassen werden.
Mehr Einklang von Körper, Seele und Geist kann entstehen.

 

Der Gong

Der Ursprung der Gongs liegt in Asien.

Für meine Klanganwendungen setze ich zwei verschiedene Arten von Gongs ein.

Zum einen den großen Tamtam-Gong, zum anderen einen Feng-Gong.

 

dsc_0013Der Tamtam-Gong ist an den Rändern gewölbt und zeichnet sich durch einen extrem großen Obertonreichtum und einen langanhaltenden Klang aus.

 

 

 

dsc_1204Der Feng-Gong ist eher eine flache Scheibe und hat einen schwebenderen und weniger direkten Klang.

 

 

 

Gongs können sowohl sehr sanft, als auch kraftvoll gespielt werden.  Je nachdem, welche Qualität gebraucht wird.

Sehr wichtig ist mir, dass Sie behutsam an dieses Instrument herangeführt werden.

Im folgenden Klangbeispiel ist mein großer Tamtam-Gong zu hören.

 

 

Meine Stimme

Im folgenden Hörbeispiel singe ich das buddhistische Heilmantra „Teyata om bekanze“ und begleite mich dabei auf der Gitarre.

Mantras enthalten Jahrtausende altes Wissen und können bei regelmäßigem Hören oder Singen hilfreiche Schwingungen entfalten, die die Selbstheilungskräfte anregen, zur Entspannung führen und noch weitere positive Wirkung erzielen können.